Kontakt Elke Müller

Bestätigte / beglaubigte Übersetzung

Als vom Oberlandesgericht Dresden öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzerin bin ich berechtigt, Ihnen alle Übersetzungen auch als bestätigte bzw. beglaubigte Übersetzung zu liefern.

Dafür gibt es in den einzelnen deutschen Bundesländern und im allgemeinen Sprachgebrauch recht unterschiedliche Bezeichnungen.  Man spricht unter anderem von „amtlichen“, „beglaubigten“, „bestätigten“, „offiziellen“, „vereidigten“ oder „zertifizierten“ Übersetzungen (Englisch: „certified translation“, Spanisch: „traducción certificada“) bzw. von „beeidigter“, „ermächtigter“, „vereidigter“ oder „zertifzierter“ Übersetzer.
Gemeint ist aber jeweils der gleiche Sachverhalt und in Sachsen lauten die offiziellen Bezeichnungen „bestätigte Übersetzung“ und  „beeidigter Übersetzer“.

Gemäß §142 III ZPO ist eine Übersetzung, deren Richtigkeit und Vollständigkeit von einem nach den landesrechtlichen Vorschriften ermächtigten oder öffentlich bestellten Übersetzer bescheinigt wurde, vor Gerichten deutschlandweit gültig.

Für die Verwendung im Ausland kann zusätzlich eine Apostille oder Legalisation erforderlich werden – weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Landgerichts Leipzig. Auf Wunsch übernehme ich für Sie das Einholen der Apostille/Legalisation am Landgericht.

Hiermit nicht zu verwechseln ist die Beglaubigung der Echtheit einer Urkunde oder das Anfertigen einer beglaubigten Kopie des Originaldokumentes, wozu ein Übersetzer nicht befugt ist.

Besonderheiten bei der Auftragsabwicklung

Bitte beachten Sie zunächst meine allgemeinen Hinweise zur Auftragsabwicklung.
Für eine bestätigte / beglaubigte Übersetzung gibt es zudem folgende Besonderheiten:

  • Diese Übersetzung kann entweder „vom Original“, „von der beglaubigten Kopie“ oder „von der Kopie“ erstellt werden, was neben anderen Angaben im Bestätigungsvermerk angegeben wird.
  • Oftmals erkennen Behörden oder sonstige Institutionen aus Gründen der Fälschungssicherheit bestätigte / beglaubigte Übersetzungen „von der Kopie“ oder von digitalen Vorlagen nicht an. Aus diesem Grund ist es i.d.R. erforderlich, mir Originaldokumente oder beglaubigte Kopien davon zuzusenden (per Brief oder Einwurf-Einschreiben). Für einen Kostenvoranschlag ist ein per E-Mail gesendeter Digitalscan Ihres Dokumentes normalerweise ausreichend. Im Einzelfall entscheidet der Empfänger der Übersetzung, welche Form erforderlich ist; bitte halten Sie ggf. mit diesem Rücksprache.
  • Ich erstelle die Übersetzung in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften (darunter den Vorgaben des Oberlandesgerichts Dresden zur Formatierung solcher Übersetzungen) und sende sie Ihnen per Einschreiben zu. Alternativ können Sie die Dokumente nach Terminvereinbarung bei mir im Büro abgeben und abholen.
  • Auf Wunsch sende ich die Übersetzung direkt an einen von Ihnen angegebenen Empfänger.

Weitere Fragen beantworte ich Ihnen gern!

 

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